Fussmassage

Die Fußreflexzonenmassage ist in der ayurvedischen Massagepraxis als auch in der Thai-Massage und der chinesischen Tuina-Massage zu finden. Der Fuß ist einer der Körperteile, um den wir uns heutzutage weniger kümmern als alle anderen, dabei muß er uns ein Leben lang tragen. Früher wurde die Fußsohle durch das Barfußgehen ausgiebig massiert, durch das Tragen von Schuhen ist das gänzlich weggefallen.

Drei Thesen sind bei der Reflexzonenmassage grundlegend:

  • Innere Krankheiten kann man am Fuß ertasten
  • Über die Haut können Organe beeinflusst werden
  • Vom Fuß aus können alle Organe und Körperteile beeinflusst werden. Von unten nach oben

Mittels Druck und Massage wird die Zone und das dem zugehörige Organ besser durchblutet und kann zur Heilung und Prävention von Krankheiten mindestens begleitend beitragen. Durch verschiedene Techniken kann man auch beeinflußen, ob ein Organ oder eine Region eher entspannt oder vitalisiert werden soll. Verhärtete Stellen am Fuß können sogar Hinweise für die Diagnostik geben.

Die Fußreflexzonenmassage kann eingesetzt werden bei z.B. Kopfschmerzen, Augenbeschwerden, Sinusitis, Zahnschmerzen, Brustschmerzen, Husten, Rückenschmerzen, Magenleiden, Darmerkrankungen, Blasenentzündungen, Gelenkbeschwerden, Unterleibsbeschwerden, Stress, Flatulenz, Wechseljahresbeschwerden, chronische Atemwegsleiden, Durchblutungsstörungen

Die Fußreflexzonentherapie gilt aufgrund seiner vielfältigen Möglichkeiten als ganzheitliche Therapie. Beweise allerdings für die reflexartigen Zusammenhänge zwischen Fußregionen und Organen gibt es nicht. Anatomisch gesehen gibt es keinen Grund für die Wirksamkeit dieser Methode, insofern steht die Reflexzonentherapie schulmedizinisch in der Kritik. Andererseits wird die Fußreflexzonenmassage nicht als Aberglaube abgetan, schließlich haben Ärzte weltweite gute Erfahrungen damit machen können. Man sollte sie nicht als Allheilmittel ansehen, sondern als hilfreiche Begleitung bei Therapien oder regelmäßige Präventionsmaßnahme.